Der Herrensitz Odden

 

Odden ist der nördlichste Herrensitz Dänemarks. Erbaut auf einem Hügel, umgeben von einem Graben, Bächen und einem See.
Bis 1743 war es im Besitz verschiedener, nobler Familien. Zu Odden gehörte viel Grundbesitz, viele Höfe und Zinsbauern.

 

Im 17. Jahrhundert bestand das Gebäude aus 4 Flügeln, welche einen Hof bildeten. Der nördliche Flügel wurde Anfang des 19. Jahrhunderts zusammen mit den gotischen Giebeln zerstört.Gleichzeitig entstand ein kleines Gebäude für das Gesinde. Die beiden noch vorhandenen Flügel mit weissgetünchten Wänden und einem steilen, mit roten Ziegeln gedeckten Dach, sind aus dem 16. Jahrhundert.
Während einer neulichen Restauration entdeckte man Fresken aus den Jahren 1520 – 1540. Die Inneneinrichtung beider Flügel wurde ca. 200 Jahre später umgestaltet.

 

Das Gemälde oben von Ferdinand Richardt ist von 1855. Es zeigt einen See im Vordergrund, der mit einer nahegelegenen Wassermühle verbunden war. Der See verschwand im frühen 20. Jahrhundert, wird jetzt aber im Rahmen eines Restaurierungsprogrammes für die Umgebung des Besitzes reetabliert.


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