Die Eigentümer von Odden

 

Von 1454 bis 1656 war Odden im Besitz zweier Linien der noblen Familie Lunge. Der Besitzer von 1545 bis 1556 Christoffer Lunge, fiel in einer Schlacht in Schweden.

 

Sein Enkel Jörgen Lunge wurde unter Christian IV zum Oberstmarschall der dänischen Streitkräfte befördert. Seine Frau Sophie Brahe liess ein grosses Denkmal für sie beide in der Frauenkirche zu Aalborg errichten. Ihr Gatte ist dort in voller Rüstung vorgestellt.

 

Sophie Brahe regierte Odden 40 Jahre lang, bevor sie das Gut an den erst 6 Jahre alten Mogens Skeel, den Erben des Herrensitzes Fussingsö übertrug. Durch die Heirat mit der Tochter Skeels geriet Odden von 1702 bis 1740 in den Besitz des wohlhabendsten Mannes Dänemarks, Christian von Plessen.
Danach folgten verschiedene zivile Besitzer. Als die Pachtbauern im Jahre 1797 ihre Höfe erwerben durften, wurde mehr als die Hälfte des Grundbesitzes verkauft.

 

Odden wurde mit wechselndem Erfolg als grosser Bauernhof geführt. Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Besitz durch Spekulation weiter verkleinert. 1945 wurden dann die letzten Reste des Grundbesitzes verkauft.

 

1988 wurde Odden von Victor Petersen erworben, und 4 Jahre danach schenkte er das Gebäude der Willumsen-Stiftung.

 

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